SCHWARZENEGGER

Hahaha, da soll noch einer behaupten, dass die Amis keinen Humor hätten!



BLOGBUCH DER AUSTRALIAN BUDAPRISE /// EINTRAG 1

Liebes Blogbuch,

Nun sind meine Crew und ich mittlerweile schon seit einer Woche auf diesem interessanten und manchmal seltsamen Planeten gelandet, der sich Australien nennt. Genauer gesagt sind wir in Sydney gestrandet, wo wir auf menschliches Leben gestoßen sind und nun versuchen eine vorübergehende Kolonie aufzubauen. Obwohl ich zuvor bereits zweimal hier gewesen bin, sind manche Sitten und Gebräuche immer noch fremdartig. Die Bewohner fragen mich immer wie es mir geht, wenn ich ein Geschäft betrete, alle Autos fahren auf der falschen Seite, und ihre Aussprache ist immer noch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Es Leben hier Menschen mit verschiedensten Hautfarben und Sprachen, was erklärt warum Dieser Ort das Auswanderungsland Nr. 1 ist. Der Australier an sich behauptet zwar, dass er völlig unabhängig ist, aber es lassen sich doch viele Parallelen zu den amerikanischen Mitbürgern erkennen. Alles was man im Supermarkt kaufen kann, gibt es in Medium, XL und XXL; jede Fastfood-Kette ist in 20facher Ausführung vertreten, und obwohl es überall Süßes und Fettiges gibt, wollen doch alle super bewusst und gesund leben.

Nun aber zu wichtigeren Themen liebe bloggende Gemeinde: Ja, ich bin hier bereits auf rollendes Volk gestoßen und das nicht gerade wenig. Skater allen Alters, Größe und Styles sind in der ganzen Stadt anzutreffen und werden auch größtenteils geduldet, obwohl überall Verbotschilder hängen, schert sich keiner so wirklich darum. Nur vor jeglichen Banken mit leckeren Marmorcurbs aller Größen und Formen sind 24h Securities postiert. Das Wetter unterstützt das skatende Volk natürlich bei seiner Tätigkeit, wobei es direkt in der Sonne nicht gerade zu empfehlen ist. Es sei denn, man will aussehen wie Karl der Krebs und einen solchen auch noch bekommen. Aber im ernst, skaten unter dem gelben Planeten geht zwischen 11 und 16 Uhr überhaupt gar nicht. Im Winter soll es aber angeblich gehen, da es da durchschnittlich nur 15°C kriegt.

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Leider habe ich es mit dem Aufbau unserer kleinen Kolonie und dem Suchen einer geeigneten Unterkunft erst einmal zum rollenden Volk geschafft, aber dafür war ihr glatter betonierter Treffpunkt ein absoluter Traum (siehe Fotos). Der Waterloo Oval Park ist ein kleiner aber feiner Plaza mit jeglichen Street-Obstacles: Bank to Curb, Curb to Curb, Bank to Stairs, Bank to Table… Die andere beiden großen Parks (Bondi und Maroubra) werde ich dann in der nächsten Woche aufsuchen und euch wieder einen kleinen Bericht liefern. Einen großen zentralen Treffpunkt á la Love Park oder Brooklyn Banks gibt es hier aber nicht, sondern eher viele kleinere verstreute Spots, die ich erst noch ausmachen muss. So perfekt wie sich das ganze anhört, fehlen aber doch die guten alten Homies aus RGBiggie und dem Wald am meisten, aber alles kann man nun mal nicht haben.

Genau, Musik wird hier auch gespielt und das nicht zu knapp: Iron Maiden hier, UNKLE da, Rage Against The Machine dort, Dizzee Rascal drüben… Ich war am vergangenen Dienstag bei der Ultramagnetic MCs und Mo Wax Legende Kool Keith aka Dr. Octagon und Kutmaster Kurt mit Aceyalone als Support Act. Der Kool Keith ist echt ein total ausgeflippter Vogel und hat z.B. Pornohefte und Tangas im Publikum verteilt, um dann mal wieder 5 min. wie eine Operndiva zu singen, weil er gemeint hat: „I always wanted to be a RnB Singer and not a Rapper.“ Aber Kutmaster Kurt, der mit Osama-Bart aufgelegt hat, meinte ja vor dem Konzert: „Everything can happen at a Kool Keith show. Ok, da hatte er recht, aber Klassiker wie „Blue Flowers“ und „Earth People“ wurden definitiv von ihm gerockt.

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Also liebes Blogbuch, das war es jetzt mal für den Anfang, aber es gibt in der nächsten Zeit noch viel zu erzählen und ich werde dich immer fleißig mit Informationen füttern. Das bin ich euch und unserem Captain Rödl nämlich mehr als schuldig.

Liebe Grüsse in die Heimat und habt keine Angst, der Frühling kommt bald

1. Offizier Budacris

P.S.: Für alle Simpsons-Fans, die Toilettenspülung dreht sich rechtsrum!



ROCK IT!

Ab morgen ist auf der ISPO in München Minirampmania angesagt! Volcom präsentiert einen gediegenen Minirampcontest auf diesem edlen Baby:

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20!!! Meter, buddy … boaahh bin ich neidisch!



DON’T BUY DIE SCHEISSE

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Dieser Flyer wurde so zu Hunderten auf der Bright Skateboardmesse in Frankfurt verteilt und spiegelt ein akutes Problem der Skateboardindustrie wider: Blank Decks und Dumpingpreise zerstören Skateboarding! Hört sich vielleicht für den ein oder anderen von euch etwas hart und unglaubwürding an, aber viele Deiner Lieblingsmarken haben schwer mit solchen Dumpingpreisarschlöchern zu kämpfen. Deshalb möchten wir mit aller Eindringlichkeit auf diese Problemn aufmerksam machen und euch alle innigst bitten:

Dont’t buy die Scheisse!

Das kann weder gute Qualität noch sonstwas und schon gar nicht sein Geld wert sein. Viele namhafte deutsche Vertreter der dicksten Marken im Business platzte schon der Kragen, ganz zu schweigen von den kleineren Brands. Hätten die Jungs, die hinter diesem Flyer stehen nen Messestand gehabt, wäre er mit Sicherheit in Flammen aufgegangen. Eins sollte jedem klar sein: Billig ist selten gut und solche konkurenzlosen Dumpingpreise können unserer verhältnismäßig kleinen und sehr anfälligen Skateboardindustrie, mehr zusetzen als vielen klar ist. Also trinkt doch lieber mal zwei Bier weniger, raucht ne Schachtel weniger oder - meinetwegen - wascht euch nicht mehr (ist eh in zur Zeit), sonder gebt lieber mal nen Zwickel mehr für ne ordentliche high quality Planke aus. Da haben wir alle was davon: Du nen ordentlichen Pop und ein Deck was nicht sofort bricht, dein Lieblingsskateshop mehr Budget für ein geileres Sortiment an Skatestuff und junge kreative Brands die Chance sich über Wasser halten zu können. Kohle macht mit der Skateboardproduktion sowieso schon lange keiner mehr. It’s just to keep Skateboarding alive! Achja, bei der Gelegenheit kannste auch gleich mal Deinen local Skateshop supporten. Das macht man einfach nunmal so … aus meiner Generation hat sich garantiert KEINER JEMALS ein Deck via Mailorder bestellt. Warum auch?

Whatever, die Moral von der Geschicht: Blankdeckkauf lohnt sich nicht. Support your local Skateshop. Augen auf beim Skateboardkauf!



BRIGHT 08

UNTER “READ THE REST OF THIS ENTRY” GIBT ES JETZT AUCH DIE VOLLE BILDERDRÖHNUNG!

Wenig Worte Viele Bilder. Bitte. 12h Playboard Stand-Aufbau. Ergebnis durchaus akzeptabel. Muskelkater auch. Hotel ebenfalls akzeptabel. Aussicht auch. Frühstück sehr akzeptabel. Messe mehr als akzeptabel. Nachbarn auch. Wer hat schon nen ehemaligen Basketball-Superstar ne Hausnummer weiter sitzen. Danke für den Schampus. Danke auch an alle Stand-Besucher. Selbst Mr. Mizurov hat sich blicken lassen. Die Nachbarn von Equal hatten auch ne Menge Spass. Abendplanung war etwas konfus. Dann doch noch mal mit Stefan, Mo, Sandro und Boffi a.k.a. die Ravensburg-Bande raus auf den Kiez um Fotos zu machen. Stefan und seinem Blitz kam der Wind in die Quere. Den Skatern die Securities. Voller Erfolg auf ganzer Linie. Dann doch lieber Party machen. Vize Party könnte selbst ein ganzes Vice Mag füllen. Biertonne war der damn place to be. Moritz Rech’s Zauberkünste können mehr als einiges und einem vor allem nen ganzen Abend unterhalten. Danke Mo. Skater sind schon ein richtiger Sauhaufen. Halligallidrecksauparty wo man nur hinsieht. Gerüchte erzählen von einem bis zur Decke gefülltem Hotelzimmer, Schlägereien, Randale, Knastbesuchen, wilden Verfolgungsjagden mit Hotelliers und Autounfällen. Skatecontests konnten einiges. FlatbarBQ. Triple 3. Bowl Contest. Guilaume Moquin kann ganz akzeptabel Skateboard fahren. Der Typ. Denny Pham hat Style. Efe Elvers geht steil. Alex Mizurov auch. Aber weisste ja eh schon. Autofahren mit Helge macht Spass. Rucksack vergessen und wieder bekommen auch. Die neuen Playboard Shirts sind der Hammer. Erkältung und Hangover nicht. Bright Summer 08. Ich freue mich auf ein Wiedersehen!

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