SKATEPARK PETTENDORF DIE GESCHICHTE

13. June 2016

Vor einem knappen Jahr habe ich mitbekommen, dass die Gemeinde Pettendorf Interesse an einem Skatepark hat.
Bene, ein Jugendpfleger hat mir beim Judendtreff alles erzählt.
Die Geschichte hat mich natürlich motiviert bei diesem Projekt mit einzusteigen, damit etwas gutes dabei herauskommt. Ich kenne schon die schlechten Skateparks die Aufgrund mangelnden Knowhows entstanden sind. Das wichtigste ist ein guter Boden. Der alte Teer war so ausgewaschen, dass man mit harten Rollen nur schwer dort fahren konnte. Ganz abzusehen darauf zu stürzen.
Mein Wunsch
wurde erfüllt.
Mein Wunsch, diese Voraussetzung dafür zu erfüllen, wurde von unserer Gemeinde umgesetzt. Letzten Herbst schnitt man die Bäume ringsum und die Fläch bekam neuen Teer spendiert. Sauba! Hab ich mir gedacht. Deswegen war es auch höchste Zeit einen Plan zu machen, um so das nötige Budget zu ermitteln.
Wie das am besten geht? Mit Sketch Up. Super einfach zu bedienen.
Das Programm habe ich mir reingezogen und kam im Start Setup erstmal auf die Bank, Funbox und Quarter. Mehr war für die Ansage der Gemeinde leider nicht drinnen. Vielleicht doch, dachte ich mir und hab IOU nochmal wegen der Pyra angehauen. Schützi (IOU-Ramps) war sofort dabei und hat die Hip noch oben draufgepackt!

Nach etlichen Mails und Telefonaten, einem Treffen mit unserem Bürgermeister und Bene, war die Sache dann unter Dach und Fach.
Die Bestellung ging Anfang Mai raus und am 20 Mai war es endlich soweit. An dieser Stelle danke ich der Gemeinde für ihr Engagement. In Freyung z.B. läuft es nicht so easy.

 

Tag eins.
Die Kinder und Jugendlichen sind bereits eingeladen worden um beim Bau des Skateparks von Pettendorf tatkräftig mit anzupacken. Deswegen sind Simon und Corinna schon um acht Uhr am Start gewesen. Wir haben den Park verkabelt und uns um den nötigen Strom für das Vorhaben gekümmert. Schützi kam um neun an. Mit einem Gespann von mindestens 12m ist er auf den Park gerollt. Erst war Abladen angesagt und anschließend hat mir Schützi ganz Stolz die Fräsungen von seiner neuen Maschine gezeigt. Geiles Teil was er da hat.

 

Baum rein, Rampe raus!

 

Spaß. Die Konstruktion der Quarter war schnell aufgebaut und die Bohlen im nu angeschraubt. Mit einem Tacker haben wir unter jeden Spalt des Belags Folie befestigt um die Rampen gut gegen Regen zu rüsten. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir gut zusammen arbeiten und deswegen gab es auch bald Brotzeit. Danach machten wir uns dann an die Funbox. Die war ein gutes Stück Arbeit, doch mit so vielen Helfern ging uns das gut von der Hand. Zwischendurch kam Schützi auf die geniale Idee anstatt der Holzbox ein Granitcurb auf die Funbox zu stellen. Da hatte ich bei der Planung nicht dran gedacht. Na klar wollte ich das. Gesagt getan, er hat das Ding telefonisch klargemacht und weiter ging’s im Programm. Das Ende vom Tag hat uns die Quarter und Funbox mit Kinkrail beschert. Ich war durch und hab mich dann schon bald vom Acker gemacht.

 

Tag zwei.
Unsere besten sind um neun schon am Park gewesen und haben mich freundlich empfangen. Verkabeln… Anhänger und Sprinter einparken, abladen und loslegen. Da habe ich nicht schlecht geschaut, als ich die Granitplatte on Top gesehen habe.Geniale Granitplatte
und Sau schwer!
120Kg
Geil… aber sau schwer. 120Kg… Shit hab ich mir gedacht. Wir waren zu viert. Corinna, Joschka, Schützi und ich. Eins kann ich dir sagen, so etwas schweres habe ich noch nie hochgezerrt. Es wurde ein Plan geschmiedet und die Palette unter dem Ding erstmal durch ein Skateboard ersetzt. Wir haben den Granitstein dann über die Bohlen an den Rand des Hängers geschoben und seitlich herunter gelassen. Den Anfang des Steins haben wir auf ein Board gesetzt, das Teil vom Hänger runtergeschoben und darunter nochmal ein zweites Board platziert. Zu viert schoben wir ihn dann in großen Bogen zur Funbox, zerrten ihn rauf und kippten den Granit schließlich auf die Seite. Kleber drauf und nichts ging mehr.

 

Mist, ca. 30 Minuten waren noch Zeit das Zeug zu verarbeiten!

 

Zum Glück ist Bene dann gekommen. Zu dritt haben wir die Steinplatte hoch gehoben und auf den Bolzen platziert, die Corinna und Joschka eingefädelt haben. HART AM LIMIT sag ich dir, sau schwer und doch alles gut gegangen. Schützi ist einfach der beste Koordinator.
Die Bank mit Hip hat ganz schön viel Zeit in Anspruch genommen. Zum Glück hat sich der Skatepark im Laufe des Vormittags mit fleißigen HelfernInnen gefüllt, sodass wir ganz gut vorangekommen sind. Als letztes haben wir noch die Edelstahlwinkel montiert und die Funbox an der Seite verkleidet. Endlich fertig.

 

Danke an alle die geholfen haben das Projekt umzusetzen und ganz speziell an unsere Kleinen die richtig gut angepackt haben!

 Comments: 2

  1. daFonz

    Hey Markus, smoother Artikel und echt ne saubere Erfolgsstory bzgl. Vorstellung des Konzepts bis hin zur Ausführung. Tadellos und props für dein Engagement. Wenn andere Gemeinden ähnliche Bürger wie dich hätten, würden auch ned so viele Drecksparks rummstehen ????
    Sorry an die crowd in Luppburg ????????????
    Ihr hättet euch mal an den Markus wenden sollen!!!
    Nur weiter so myFriend.
    Greetz, daFonz

  2. Barbara Grabmann

    Hi Markus, echt schöne Seite!!!!

    LG Barbara

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